Berufsbezeichnung Immobilienmakler 

Die Berufsbezeichnung Immobilienmakler als solches ist in Deutschland NICHT geschützt und theoretisch kann sich jeder Immobilienmakler nennen.
Jedoch muss sich jeder, welche den Abschluss von Verträgen über Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte, gewerbliche Räume oder Wohnräume vermittelt oder die Gelegenheit zum Abschluss solcher Verträge nachweisen will, zuvor eine Zulassung nach der Gewerbeordnung §34 C der Gewerbeordnung (34C GewO) beim zuständigen Gewerbeamt erteilen lassen.
Diese Bewilligung nach 34C GewO wird von vielen auch „Maklerschein“ genannt.
Wer sich die Voraussetzungen zur Erteilung des 34C genauer durchliest, wird schnell feststellen, dass es sehr wohl gesetzliche Anforderungen darüber gibt, dass der Antragsteller in wirtschaftlich geordneten Verhältnissen lebt und über eine ordentlichen Leumund verfügt.
Seit dem 01. August 2018 gibt es auch ein neues Berufsrecht für Immobilienmakler und Wohnimmobilienverwalter, welches den Makler zu regelmässigen Fachfortbilungen verpflichtet.  <<< Informationen zum neuen Berufsrecht 2018 >>>
Das heiß in der Praxis, man benötigt Berufsausbildung in der Immobilienwirtschaft oder Vorerfahrungen in diesem Berufsfeld um eine Zulassung nach 34C GewO bewilligt zu bekommen.  Der Gesetzgeber stellt keinerlei Anforderungen an jegliche Aus- oder Vorbildungen, verpflichtet jedoch nach der Gewerbeanmeldung zu regelmässigen Pöfichforbildungen.
Zu Beantragung der Zulassung nach §34C GewO benötigt muss der Antragsteller in wirtschaftlich geordneten Verhältnissen leben und einen guten Leumund besitzen und ihm ist die Bewilligung nach 34C ziemlich sicher.
Danach muss er sich jedoch alle drei Kalenderjahre regelmässig fortbilden. 
 
Obgleich der Beruf des Immobilienmaklers immer noch für viele ein Traumberuf ist, erklärt sich hiermit auch ein wenig, warum Immobilienmakler bei der Bevölkerung insgesamt einen eher schlechten Ruf besitzen.

Wichtig ist zu wissen: Auch wenn der Gesetzgeber keine Ausbildungsanforderungen an den Immobilienmakler stellt, heißt dies in der Praxis noch lange nicht, dass man ohne zumindest einer Basisausbildung zum Immobilienmakler als ein solcher für die Kunden zufriedenstellend und damit am Ende auch langfristig und nachhaltig erfolgreich arbeiten kann.
 

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